Die Physiotherapie bei Tieren verfolgt die gleichen Ziele wie beim Menschen:

  • Verbesserung der Beweglichkeit
  • Verringerung von Schmerzen
  • Abmilderung von degenerativen Erkrankungen
  • Erhöhung der Lebensqualität
  • Erhöhung der körperlichen Leistungsfähigkeit durch gezieltes Training

Zum Beispiel bei Tieren mit Fehlstellungen kann eine Physiotherapie gute Erfolge erzielen. Auch wenn eine knöcherne Fehlstellung natürlich nicht behoben werden kann, können auf jeden Fall durch meistens vorhandene Schon- oder Fehlhaltungen bestehende Verspannungen gelöst werden. Das ist angenehm und sorgt gleichzeitig dafür, dass die Gelenke nicht noch zusätzlich belastet werden und noch schneller verschleißen.

 

Verspannungen entstehend aber nicht nur durch Fehlstellungen, sondern können auch ganz andere Gründe haben: einmal unglücklich weggerutscht beim Aufstehen/Hinlegen, zu heftig mit einem Kameraden gespielt oder durch Erschrecken ruckartig weggesprungen, der Sattel sitzt nicht mehr optimal, weil das Pferd sich leicht verändert hat (Sommer/Winter, Training/Pause...) uvm.

 

Die Probleme zeigen sich nicht immer schlagartig, sondern können sich auch langsam einschleichen, sodass sie gar nicht direkt auffallen.

- Wenn man also irgendein Problem mit seinem Pferd hat im Sinne von "das mag es einfach nicht", "die Lektion liegt ihm nicht", "er mag keine Last aufnehmen" etc., dann lohnt es sich auf jeden Fall, es einmal mit Physiotherapie zu versuchen!

 

In der Regel zeigt einem der "Patient" bereits nach einem Termin - oder sogar schon während der Behandlung, ob man ihm geholfen hat!